Pressespiegel 2013-2014

Frau als Beste unter 37 neuen KfZ-Mechatronikern

Job-Garantien für Junggesellen – Sehr guter Jahrgang

Gute Berufsaussichten haben die 37 Kfz-Servicemechatroniker, die während einer Feier in Bad Segeberg freigesprochen wurden. Wegen des Bedarfs an Fachkräften dürften alle einen Arbeitsplatz finden, sagte der Innungsobermeister Jörn Lüdemann (Norderstedt) im Vitalia Seehotel voraus. Zumal dieser Jahrgang besser abschnitt als die Junggesellen in den Vorjahren, berichtete der Prüfungsausschussvorsitzende Kai-Joachim Bruhn. Angetreten zu den Prüfungen waren 48 Auszubildende.

Auch die Entwicklung von Elektro-Autos dürfte eine Job-Garantie sein, sagte der stellvertretende Landrat Claus-Peter Dieck. Weltweit entstehen 400.000 Arbeitsplätze durch die Entwicklung der Elektromobilität, davon allein 120.000 in Europa. Der Begriff Handwerksberuf führe allerdings etwas in die Irre, meinte Dieck. So würden heute von den Mechatronikern logisches Denken und Analyseverfahren bei der Fehlersuche am Auto verlangt. Sie können jetzt so wie alles, nach dreieinhalb Jahren in einem anspruchsvollen Beruf, sagte Rolf Kohlmeier, Leiter des Berufsbildungszentrums in Bad Segeberg. Er empfahl, sich fortzubilden und Chancen zu nutzen. Vor allem aber sollten die jungen Leute das, was sie tun, gerne tun.

Diese Erfahrung musste die Jahrgangsbeste Jasmin Pekrul aus Auufer (Kreis Steinburg) erst machen. Sie war eine von zwei Frauen in diesem Jahrgang. Mit Autos hatte die heute 22-jährige, die mit der Note Gut abschnitt, eigentlich nichts im Sinn. Als ich mein erstes Auto bekam, habe ich die Haube aufgemacht und gedacht: Aha, das wird wohl der Motor sein! Es war eine alte Ami-Hure, wie sie despektierlich über ihr Auto sprach, und leider reparaturanfällig. Als ich damit in die Werkstatt musste und sah was passierte, dachte ich mir: Das kannst Du auch! So kam sie über Umwege in die freie Werkstatt der beiden Meister Heino Schröder und Joachim Kahl in Bad Bramstedt. Ich habe dort das klassische Handwerk gelernt, und als freie Werkstatt haben wir mit allen Modellen zu tun, schwärmte sie von ihrer Ausbildung. Sie lief so gut, dass sie ihre Abschlussprüfungen sogar um ein Jahr vorziehen durfte. Sie ist ein absoluter Glücksfall für uns, war Karl voll des Lobes. Schon nach anderthalb Jahren Ausbildung habe sie selbstständig alle Aufgaben in der Werkstatt übernehmen können, sagte Schröder. Die beiden haben sie in ihrem kleinen Betrieb fest eingestellt. Jasmin Pekrul will irgendwann den Meister machen.

Quelle: Segeberg Zeitung vom 08.02.2014

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