Kaufmännische Berufsschule

Die Ausbildung in einem kaufmännischen Ausbildungsberuf findet als sog. Duale Ausbildung statt, d. h. die Auszubildenden besuchen während ihrer Ausbildungszeit von zwei bis drei Jahren für einen oder zwei Tage die Berufsschule, für die restlichen Tage der Woche findet ihre Ausbildung im Betrieb statt.

Kaufmännische Berufsschule I

Ansprechpartner: Herr Winkler (Abteilungsleiter)

Folgende kaufmännische Ausbildungsberufe werden an unserem BBZ beschult: (Kaufmännische Abteilung I)

Kaufmann/-frau im Einzelhandel

Sie verkaufen Konsumgüter wie z. B. Bekleidung, Spielwaren, Nahrungsmittel, Unterhaltselektronik oder Einrichtungsgegenstände. Kaufleute im Einzelhandel führen Beratungsgespräche mit Kunden, verkaufen Waren oder bearbeiten ggf. Reklamationen. Außerdem planen sie den Einkauf, bestellen Waren, nehmen Lieferungen entgegen, prüfen deren Qualität und sorgen für eine fachgerechte Lagerung. Sie zeichnen die Waren aus und helfen beim Auffüllen der Regale sowie bei der Gestaltung der Verkaufsräume. Auch bei der Planung und Umsetzung von werbe- und verkaufsfördernden Maßnahmen wirken Kaufleute im Einzelhandel mit. Sie beobachten den Markt, die Konkurrenz sowie den Warenfluss im eigenen Geschäft und beeinflussen die Sortimentsgestaltung entsprechend.

Hauptsächlich arbeiten Kaufleute im Einzelhandel in Einzelhandelsgeschäften verschiedener Wirtschaftsbereiche: vom Modehaus über den Supermarkt bis zum Gemüseladen. Auch im Versand- und Internethandel oder in großen Tankstellen mit gemischtem Warenangebot sind sie beschäftigt. Darüber hinaus können sie z. B. in Videotheken oder bei Fahrradverleihen tätig sein.

Kaufmann/-frau im Einzelhandel ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsausbildungsgesetz. Diese bundesweit geregelte 3-jährige Ausbildung wird im Handel angeboten.

Die Auszubildenden besuchen die Berufsschule im ersten Ausbildungsjahr an zwei Tagen und im zweiten und dritten Jahr an einem Tag in der Woche jeweils acht Schulstunden. Der Unterricht findet in sachbezogenen, fächerübergreifenden Lerneinheiten, sog. Lernfeldern statt. Außerdem wird als Fremdsprache Englisch unterrichtet.

Verkäuferin / Verkäufer

Sie haben je nach Betrieb oder Abteilung z. B. mit Bekleidung, Spielwaren, Nahrungsmitteln, Unterhaltungselektronik oder Wohnbedarf zu tun. Verkäufer/innen nehmen Warenlieferungen an, sortieren Waren, räumen sie in die Regale ein und zeichnen Preise aus. Regelmäßig führen sie Qualitätskontrollen durch, prüfen den Lagerbestand und bestellen Waren nach. Ihre Hauptaufgabe besteht in Verkaufs-und Beratungsgesprächen mit Kunden. Beim Kassieren prüfen Verkäufer/innen die Echtheit der Geldscheine, achten auf die richtige Ausgabe des Wechselgeldes oder wickeln Zahlungen bargeldlos mit Kredit-oder Geldkarte ab. Ggf. verpacken sie die Ware oder machen sie versandfertig. Darüber hinaus wirken sie bei der Planung und Umsetzung von werbe-und verkaufsfördernden Maßnahmen mit. Vor allem in kleinen Geschäften helfen sie beim Dekorieren der Verkaufsräume und Schaufenster.

Verkäufer/innen können in verschiedenen Einzelhandelsfachgeschäften tätig sein, u. a. in Modehäusern, Baumärkten oder im Versandhandel, in Supermärkten und Kaufhäusern, in Gemüseläden, Fleischereien, Fischgeschäften, Bäckereien oder Tabakläden und anderen Facheinzelgeschäften. Auch in großen Tankstellen mit gemischtem Warenangebot arbeiten sie. Darüber hinaus sind auch im Vermietungs-und Verleihgewerbe, etwa in DVD-Verleihen, angestellt.

Verkäufer/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsausbildungsgesetz (BBiG). Diese bundesweit geregelte 2-jährige Ausbildung wird im Handel angeboten. Durch Wahlqualifikationseinheiten verfügt dieser Beruf über eine flexible Ausbildungsstruktur. Auch eine schulische Ausbildung ist möglich. Die Ausbildung zum Verkäufer/zur Verkäuferin kann ggf. durch die darauf aufbauende Ausbildung Kaufmann/ - frau im Einzelhandel ergänzt werden.

Die Auszubildenden besuchen die Berufsschule im ersten Ausbildungsjahr an zwei Tagen und im zweiten Jahr an einem Tag in der Woche jeweils acht Schulstunden. Der Unterricht findet in sachbezogenen, fächerübergreifenden Lerneinheiten, sog. Lernfeldern statt. Außerdem wird als Fremdsprache Englisch unterrichtet.

Kauffrau/Kaufmann im Groß- und Außenhandel - Schwerpunkt Großhandel

Kaufmann/-frau im Groß- und Außenhandel

Kaufleute im Groß- und Außenhandel kaufen Waren in verschiedenen Branchen und verkaufen sie an Handel, Handwerk und Industrie weiter. Sie sorgen für eine kostengünstige Lagerhaltung und den reibungslosen Warenfluss zwischen Herstellern, Weiterverarbeitern und Endverteilern.

Kaufmann/-frau im Groß- und Außenhandel ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG). Diese bundesweit geregelte 3-jährige duale Ausbildung mit Fachrichtungen findet in der Regel im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule statt. Sie erfolgt in einer der folgenden Fachrichtungen:

  • Außenhandel
  • Großhandel

Kaufmann/-frau im Groß- und Außenhandel – Fachrichtung Großhandel

Sie kaufen Waren und Dienstleistungen bei den Herstellern ein und verkaufen diese an Handels-, Handwerks- und Industrieunternehmen weiter. Kaufleute im Große- und Außenhandel der Fachrichtung Großhandel beraten die Kunden umfassend über die Eigenschaften der Güter und sorgen für eine termingerechte Lieferung an den richtigen Ort. Für den Wareneinlauf ermitteln sie Bezugsquellen und den Bedarf an Waren. Sie holen Angebote ein, vergleichen Konditionen und führen Einkaufsverhandlungen mit Lieferanten. Nach dem Wareneingang kontrollieren sie Rechnungen und Lieferpapiere und sorgen für eine fachgerechte Lagerung. Im Warenausgang planen Großhandelskaufleute die Auslieferung, indem sie z. B. die Waren kommissionieren und versandfertig machen. Sie kalkulieren Preise, bearbeiten Verkaufsaufträge und stellen Rechnungen für den Wiederverkauf von Waren aus. Zu ihren Aufgaben gehören auch die Abwicklung von Kostenrechnungs- und Zahlungsvorgängen, die Bearbeitung von Reklamationen sowie die Organisation von Marketingmaßnahmen.

Kaufleute im Groß- und Außenhandel der Fachrichtung Großhandel arbeiten in Großhandelsunternehmen nahezu aller Wirtschaftszweige, z. B. in der Elektro-, Fahrzeug- oder Textilindustrie.

Die Auszubildenden besuchen die Berufsschule im ersten und zweiten Ausbildungsjahr an zwei Tagen für acht bzw. vier und im dritten Jahr an einem Tag in der Woche acht Schulstunden. Der Unterricht findet in sachbezogenen, fächerübergreifenden Lerneinheiten, sog. Lernfeldern statt. Außerdem wird als Fremdsprache Englisch unterrichtet.

Kauffrau/Kaufmann im Groß- und Außenhandel - Schwerpunkt Außenhandel

Kaufmann/-frau im Groß- und Außenhandel

Kaufleute im Groß- und Außenhandel kaufen Waren in verschiedenen Branchen und verkaufen sie an Handel, Handwerk und Industrie weiter. Sie sorgen für eine kostengünstige Lagerhaltung und den reibungslosen Warenfluss zwischen Herstellern, Weiterverarbeitern und Endverteilern.

Kaufmann/-frau im Groß- und Außenhandel ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG). Diese bundesweit geregelte 3-jährige duale Ausbildung mit Fachrichtungen findet in der Regel im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule statt. Sie erfolgt in einer der folgenden Fachrichtungen:

  • Außenhandel
  • Großhandel

Kaufmann/- frau im Groß- und Außenhandel - Fachrichtung Außenhandel

Sie organisieren den Austausch von Waren und Dienstleistungen bei Export- und Importgeschäften. Kaufleute im Groß- und Außenhandel der Fachrichtung Außenhandel beobachten die nationales und internationalen Beschaffungsmärkte, ermitteln Bezugsquellen sowie den Warenbedarf und holen Angebote ein. Nach dem Kauf der Güter prüfen sie Rechnungen und Lieferpapiere und kalkulieren Preise für den Wiederverkauf. Dabei führen sie Einkaufs-, Beratungs- und Verkaufsgespräche mit Lieferanten und Kunden- ggf. auch in einer Fremdsprache. Beim Kauf und Wiederverkauf von Waren im internationalen Handel wenden sie Außenwirtschafts- und Zollrechtsbestimmungen sowie internationale Handelsklauseln an. Sie schließen internationale Transportverträge ab, führen Kalkulationen in fremder Währung durch und wickeln Dokumentengeschäfte zur Absicherung von Zahlungsrisiken ab. Zu ihren Aufgaben gehört es auch, Kostenrechnungsvorgänge abzuwickeln, Reklamation zu bearbeiten sowie Marketingmaßnahmen zu organisieren.

Kaufleute im Groß- und Außenhandel der Fachrichtung Außenhandel arbeiten in Außenhandelsunternehmen sowie in Im- und Exportabteilungen von Produktionsbetrieben aller Art.

Die Auszubildenden besuchen die Berufsschule im ersten und zweiten Ausbildungsjahr an zwei Tagen für acht bzw. sechs und im dritten Jahr an einem Tag in der Woche acht Schulstunden. Der Unterricht findet in sachbezogenen, fächerübergreifenden Lerneinheiten, sog. Lernfeldern statt. Außerdem werden als Fremdsprachen Englisch und Spanisch unterrichtet.

Industriekaufmann/-frau

In den unterschiedlichsten Unternehmen steuern Industriekaufleute betriebswirtschaftliche Abläufe. In der Materialwirtschaft vergleichen sie u. a. Angebote, verhandeln mit Lieferanten und betreuen die Warenannahme und –lagerung. In der Produktionswirtschaft planen, steuern und überwachen sie die Herstellung von Waren oder Dienstleistungen und erstellen Auftragsbegleitpapiere. Kalkulationen und Preislisten zu erarbeiten und mit den Kunden Verkaufsverhandlungen zu führen, gehört im Verkauf zu ihren Zuständigkeitsbereichen. Außerdem erarbeiten sie gezielte Marketingstrategien. Sind sie in den Bereichen Rechnungswesen bzw. Finanzwirtschaft tätig, bearbeiten, buchen und kontrollieren Industriekaufleute die im Geschäftsverkehr anfallenden Vorgänge. Im Personalwesen ermitteln sie den Personalbedarf, wirken bei der Personalbeschaffung bzw. –auswahl mit und planen den Personaleinsatz.

Sie arbeiten in Unternehmen nahezu aller Wirtschaftsbereiche.

Industriekaufmann/-frau ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG). Diese bundesweit geregelte 3-jährige Ausbildung wird in Industrie und Handwerk angeboten

Die Auszubildenden besuchen die Berufsschule im ersten Ausbildungsjahr an zwei Tagen und im zweiten und dritten Jahr an einem Tag in der Woche jeweils acht Schulstunden. Der Unterricht findet in sachbezogenen, fächerübergreifenden Lerneinheiten, sog. Lernfeldern statt. Außerdem wird als Fremdsprache Englisch unterrichtet.

Europakauffrau/-mann

Ausbildungsbegleitende IHK-Zusatzqualifikation

Außenhandelskenntnisse werden für viele Unternehmen und damit auch für viele Auszubildende immer bedeutender. Um wettbewerbsfähig zu bleiben sind daher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gefragt, die mit ausländischen Partnern kommunizieren und kooperieren können. Da viele kaufmännische Ausbildungsberufe die dafür erforderlichen Qualifikationen und Kompetenzen nur rudimentär vermitteln, ist es für Auszubildende in diesen Berufsfeldern besonders wichtig, sich darauf so früh wie möglich vorzubereiten.

Eine Option ist die IHK-Zusatzqualifikation zum/zur Europakaufmann/ -frau, die sich an leistungsstärkere Auszubildende der kaufmännischen Ausbildungsberufe richtet.

Vorbereitungskurse zu deren Erwerb bieten wir jährlich beginnend im Februar am BBZ Norderstedt an. In ein bis zwei Abendveranstaltungen von 17:00 Uhr bis 20:15 Uhr pro Woche werden die Module Internationale Geschäftsprozesse sowie Englisch und Spanisch als Vorbereitung auf die Zertifizierungsprüfung angeboten. Außerdem bieten wir die Möglichkeit, im Rahmen des EU-Programmes Erasmus + an einem Austauschprogramm teilzunehmen, um eine weitere Voraussetzung für den Erwerb der Zusatzqualifikation zu erfüllen. Die Dauer dieser Qualifizierungsmaßnahme beträgt zwei Jahre und ist ausbildungsbegleitend.

Dieses Angebot richtet sich nicht nur an Auszubildende in den kaufmännischen Ausbildungsberufen, die am BBZ Norderstedt beschult werden, sondern auch an interessierte und engagierte Auszubildende anderer Berufsschulen.

Diesbezüglich findet jährlich im November eine Informationsveranstaltung statt, auf der die Zusatzqualifikation vorgestellt und näher erläutert wird. Eingeladen sind alle interessierten Auszubildende und Ausbildungsbetriebe. Die Bekanntgabe des jeweiligen Termins erfolgt über unsere Homepage. Ein Informationsschreiben bzw. eine Einladung an die Ausbildungsbetriebe erfolgt über die interessierten Auszubildenden oder auf Anfrage.

Anforderungen:

  • bestehendes Ausbildungsverhältnis (kaufm. Ausbildungsberuf)
  • mind. Mittlerer Bildungsabschluss
  • gute Kenntnisse in Englisch
  • möglichst Grundkenntnisse in Spanisch

Weitere Informationen:

Kaufmännische Berufsschule II

Ansprechpartnerin: Frau Kahl (Abteilungsleiterin)

Folgende kaufmännische Ausbildungsberufe werden an unserem BBZ beschult: (Kaufmännische Abteilung II)

Kauffrau/-mann für Büromanagement

Sie erledigen in Betrieben und Institutionen organisatorische und kaufmännisch-verwaltende Tätigkeiten – von allgemeinen Verwaltungsaufgaben über Buchhaltung, Lohn- und Gehaltsabrechnung bis zu Rechnungswesen und Schriftverkehr. Zudem kümmern sich Bürokaufleute um Steuer- und Versicherungsfragen sowie um Bestands- und Verkaufszahlen. Sie schreiben Rechnungen, überwachen Zahlungseingänge und leiten ggf. Mahnverfahren ein. In der Lagerwirtschaft prüfen sie die eintreffende Ware, kontrollieren die Lagerbestände, erstellen Statistiken und überwachen die Lagerkosten. Zu ihren Tätigkeiten können auch Aufgaben in Vertrieb, Einkauf und Verkauf gehören. Textverarbeitungs- und Tabellenkalkulationsprogramme ebenso beherrschen wie E-Mail-Clients, Telefonanlagen und Faxgeräte. Kaufleute für Büromanagement finden einen beruflichen Einsatz in Unternehmen, Behörden und Institutionen aller Wirtschafts- und Verwaltungsbereiche.

Kauffrau / Kaufmann für Büromanagement ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG). Diese bundesweit geregelte 3-jährige Ausbildung wird in Industrie und Handel sowie im Handwerk angeboten und ersetzt seit dem 1. August 2014 die Ausbildungsberufe: Bürokauffrau/-kaufmann und den Kauffrau/-mann für Bürokommunikation. Das Berufsbild wurde inhaltlich, organisatorisch und von den Prüfungsinhalten her neu geordnet und den Bedürfnissen der Ausbildungsbetriebe angepasst.

Die Auszubildenden besuchen die Berufsschule im ersten Ausbildungsjahr an zwei Tagen und im zweiten und dritten Jahr an einem Tag in der Woche jeweils acht Schulstunden. Der Unterricht wird in sachbezogenen, fächerübergreifenden Lerneinheiten, sog. Lernfeldern, stattfinden. Außerdem wird als Fremdsprache Englisch unterrichtet.

Fachlageristin / Fachlagerist

Sie nehmen Güter an und prüfen anhand der Begleitpapiere die Art, Menge und Beschaffenheit der Lieferungen. Fachlageristen und –lageristinnen erfassen die Güter via EDV, packen sie aus, prüfen ihren Zustand, sortieren und lagern sie sachgerecht oder leiten sie dem Bestimmungsort im Betrieb zu. Dabei achten sie darauf, dass die Waren unter optimalen Bedingungen gelagert werden, regulieren z. B. Temperatur und Luftfeuchtigkeit oder wählen den Lagerplatz entsprechend aus. In regelmäßigen Abständen kontrollieren sie den Lagerbestand und führen Inventuren durch. Für den Versand verpacken sie die Güter, füllen die Begleitpapiere aus, stellen Liefereinheiten zusammen und beladen Lkws. Sie kennzeichne, beschriften und sichern die Sendungen. Dabei sind einschlägige Sicherheitsvorschriften zu beachten, wie z. B. die Gefahrengutverordnung und Zollbestimmungen. Die Güter transportieren sie mithilfe verschiedener Transportgeräte und Fördermittel, wie beispielsweise Gabelstapler oder automatische Sortieranlagen, deren Pflege ebenfalls zu ihren Aufgaben gehört.

Hauptsächlich arbeiten Fachlageristen und Fachlageristinnen bei Speditionsbetrieben und anderen Logistikdienstleistern. Darüber hinaus können sie in Industrie- und Handelsunternehmen unterschiedlichster Wirtschaftsbereiche tätig sein: z.B. in der Lebensmittel- und Elektronindustrie, in der chemischen und pharmazeutischen Industrie, im Metall- und Fahrzeugbau, in Druckereien oder bei Herstellern von Baustoffen.

Fachlagerist/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG). Diese bundesweit geregelte 2-jährige Ausbildung wird in Industrie und Handel sowie im Handwerk angeboten. Auch eine schulische Ausbildung ist möglich. Die Ausbildung als Fachlagerist/in kann ggf. durch die darauf aufbauende Ausbildung Fachkraft für Lagerlogistik ergänzt werden.

Die Auszubildenden besuchen die Berufsschule im ersten Ausbildungsjahr an zwei Tagen und im zweiten Jahr an einem Tag in der Woche jeweils acht Schulstunden. Der Unterricht findet in sachbezogenen, fächerübergreifenden Lerneinheiten, sog. Lernfeldern statt. Außerdem wird als Fremdsprache Englisch unterrichtet.

Fachkraft für Lagerlogistik

Sie nehmen in Logistikzentren, Industriebetrieben, Speditionen und im Versandhandel Waren aller Art an und prüfen anhand der Begleitpapiere Menge und Beschaffenheit.

Fachkräfte für Lagerlogistik organisieren die Entladung, sortieren die Güter und lagern sie sachgerecht an vorher bereits eingeplanten Plätzen. Dabei achten Sie darauf, dass die Waren unter optimalen Bedingungen gelagert werden, und regulieren z. B. Temperatur und Luftfeuchtigkeit. Im Warenausgang planen sie Auslieferungstouren und ermitteln die günstigste Versandart. Sie stellen Lieferungen zusammen, verpacken die Ware und erstellen die Begleitpapiere wie Lieferscheine oder Zollerklärungen. Außerdem beladen sie Lkws, Container oder Eisenbahnwaggons, bedienen Gabelstapler und sichern die Fracht gegen Verrutschen oder Auslaufen. Darüber hinaus optimieren Fachkräfte für Lagerlogistik den innerbetrieblichen Informations-, Material- und Wertefluss von der Beschaffung bis zum Absatz. Sie erkunden Warenbezugsquellen, erarbeiten Angebotsvergleiche, bestellen Waren und veranlassen deren Bezahlung. Das Berechnen von Lagerkennziffern, Inventurarbeiten und einfache Jahresabschlüsse gehören ebenfalls zu ihren Aufgaben.

In allen Branchen sind Fachkräfte für Lagerlogistik beschäftigt. Infrage kommen dabei alle Betriebe, die über eine Lagerhaltung verfügen.

Fachkraft für Lagerlogistik ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBIG). Diese bundesweit geregelte 3-jährige Ausbildung wird in Industrie und Handel angeboten. Auch eine schulische Ausbildung ist möglich.

Die Auszubildenden besuchen die Berufsschule im ersten Ausbildungsjahr an zwei Tagen und im zweiten und dritten Jahr an einem Tag in der Woche jeweils acht Schulstunden. Der Unterricht findet in sachbezogenen, fächerübergreifenden Lerneinheiten, sog. Lernfeldern statt. Außerdem wird als Fremdsprache Englisch unterrichtet.

Rechtsanwalts- und Notariatsfachangestellte

Sie nehmen in Anwaltsnotariaten Vertretungs- und Beurkundungsaufträge entgegen, vereinbaren Termine und bereiten diese vor. Rechtsanwalts- und Notarfachangestellten führen Akten, Register sowie Termin-, Fristen- und Wiedervorlagenkalender und stellen Unterlagen und Informationen zusammen. In notariellen Angelegenheiten fordern sie Dokumente für Beurkundungen an, z. B. bei der Ausfertigung von Grundstückskaufverträgen. Nach Vorgaben der Anwaltsnotare und notarinnen verfassen sie Schriftstücke zu Rechtsstreitigkeiten oder führen zu Mahnungen und Zwangsvollstreckungen. Sie entwerfen Erbscheinanträge, Vollmachten, eidesstattliche Versicherungen und einfache Verträge. Darüber hinaus berechnen sie Gebühren, stellen Rechnungen, überwachen und verbuchen Zahlungseingänge und bearbeiten die Korrespondenz.

Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte arbeiten hauptsächlich in Rechtsanwaltskanzleien mit Notariat (Anwaltsnotariaten) sowie, ggf. bei hauptberuflichen Notaren. Darüber hinaus gibt es Inkassobüros, bei Wirtschaftsprüfungsgesellschaften oder in Mahnabteilungen von Versandhäusern, von größeren Warenhausketten oder von Banken und Sparkassen geeignete Tätigkeitsfelder.

Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte/r ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG). Diese bundesweit geregelte 3-jährige Ausbildung wird im Bereich Rechtswesen angeboten

Die Auszubildenden besuchen die Berufsschule im ersten Ausbildungsjahr an zwei Tagen und im zweiten und dritten Jahr an einem Tag in der Woche jeweils acht Schulstunden. Der Unterricht findet in berufsbezogenen und allgemeinbildenden Fächern statt.

Rechtsanwaltsfachangestellte/r

Sie unterstützen Rechtsanwälte und –anwältinnen in Kanzleien dabei, Beratungs- und Vertretungsaufträge zu erledigen. Rechtsanwaltsfachangestellte vereinbaren beispielsweise Besprechungstermine mit Mandanten und führen Akten und Register sowie Termin-, Fristen- und Wiedervorlagekalender. Weiterhin fertigen sie Schriftsätze an, beispielsweise für Zivil- und Strafprozesse oder Miet- und Arbeitsgerichtsstreitigkeiten. Zudem berechnen sie Forderungen und bereiten Schriftstücke für Mahnverfahren und Zwangsvollstreckungen vor. Daneben überwachen sie Zahlungseingänge und bearbeiten die gesamte Korrespondenz.

Rechtsanwaltsfachangestellte arbeiten hauptsächlich in Rechtsanwaltskanzleien, die auch international ausgerichtet sein können. Darüber hinaus sind sie in Inkassobüros tätig, bei Wirtschaftsprüfungsgesellschaften oder in Mahnabteilungen von Versandhäusern, von größeren Warenhausketten oder von Banken und Sparkassen.

Die anerkannte Ausbildung zum/zur Rechtsanwalts- und Notariatsfachangestellte/r ist nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) geregelt. Diese bundesweit geregelte 3-jährige Ausbildung wird im Bereich Rechtswesen angeboten. Auch eine schulische Ausbildung ist möglich.

Ab dem 01.08.2015 ist die Ausbildung neu geordnet. Sie wurde inhaltlich den Bedürfnissen angepasst und wird zukünftig in Lernfeldern strukturiert, welche differenziert und berufsspezifisch die Kompetenzen abbilden. Hierbei zählen auch der Erwerb der Fremdsprachenkompetenz und die Nutzung von Informations- und Kommunikationssystemen als integrierte Bestandteile der Lernfelder.

Die Auszubildenden besuchen die Berufsschule im ersten Ausbildungsjahr an zwei Tagen und im zweiten und dritten Jahr an einem Tag in der Woche jeweils acht Schulstunden. Der Unterricht findet in berufsbezogenen und allgemeinbildenden Fächern statt.

Steuerfachangestellte / Steuerfachangestellter

Sie unterstützen u. a. Steuerberater/innen bei der steuerlichen und betriebswirtschaftlichen Beratung von Mandanten. Außerdem bearbeiten sie Steuererklärung und prüfen Steuerbescheide. Für Unternehmen, Betriebe und Selbständige erstellen, Steuerfachangestellte die Finanzbuchführung, kontaktieren die einzelnen Buchungsvorgänge und führen die Lohn-und Gehaltsabrechnung durch. Auch den Jahresabschluss bereiten sie vor. Den Großteil ihrer Aufgaben erledigen sie am Computer mithilfe von spezieller Software. Sie erteilen aber auch Auskünfte an Mandanten bzw. vereinbaren mit ihnen Termine und haben Kontakt zu Finanzämter oder Kranken-und Sozialversicherungsträgern. Bei all ihren Tätigkeiten sind Termine und Fristen strikt einzuhalten. Daneben erledigen Steuerfachangestellte allgemeine Büroarbeiten und bearbeiten z. B. Postein- und -ausgang oder bereiten Unterlagen für Gesprächstermine mit Mandanten vor.

Beschäftigungsmöglichkeiten finden Steuerfachangestellte in Praxis und Kanzleien von Steuerberatern, Wirtschaftsprüfern und vereidigten Buchprüfern und in Steuerberatungs-, Wirtschaftsprüfungs- und Buchprüfungsgesellschaften. Darüber hinaus kann es auch bei Dienstleistungsunternehmen im Bereich Managementberatung im Finanz- und Rechnungswesen geeignet Tätigkeitsfelder geben.

Steuerfachangestellte/r ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetzt (BBIG). Diese bundesweit geregelt 3-Jährige Ausbildung wird im Bereich Freie Berufe angeboten.

Die Auszubildenden besuchen die Berufsschule im ersten Ausbildungsjahr sechs Wochen im Blockunterricht, danach an einem bzw. zwei Tagen in der Woche jeweils acht Schulstunden. Der Unterricht findet in berufsbezogenen und allgemeinbildenden Fächern statt.

IHK zu Lübeck - Regeln für das Führen von Ausbildungsnachweisen

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  • Fax: 040 52203-255

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